Berichte zu den Veranstaltungen


German TT vom 28.05.2004 - 31.05.2004
Veranstaltet von www.art-motor.de und www.bike-promotion.de.

Die Veranstalter BikePromotion und Art Motor hatten am Pfingstwochenende
zur "German TT" an den Lausitzring geladen. Es sollten diverse Sprintrennen
in verschiedensten Klassen, historische Renner, Stuntshow und ein
Langstreckenrennen zur GEC stattfinden.
Also nix wie hin, da wir ja eh das GEC-Rennen mitfahren wollten und die
Sprints nimmt man eben noch so mit.

Angereist am Donnerstag Nachmittag habe ich dann auch schon die ersten bekannten
getroffen. Geht ja lustig los. Meine RN09 war nach dem Crash in Anneau auch wider
voll einsatzbereit. Und Rossi hatte seine RN09 nach dem Horrorcrash in Brünn auch
wieder fertig.
Am Freitag ging dann die Sache los. Freies fahren. Ich sitze also auf und nix wie
raus. Aber, wie ein gelähmter auf Holzreifen bin ich in 2:05er Zeiten um den Kurs
geeiert. Enttäuschung macht sich breit. Die schnellen Mannen vorne fahren schon 1:53er.
Also umbauen ist angesagt. Weg mit dem weichen Sitzkissen und das Heck von TTSL
draufgemacht. Die Lenkerposition des BKG-Lenkers geändert und das Fahrwerk anders
eingestellt. Puh, jetzt gings besser. 1:58er-Region erreicht. Mit  Pirelli-DiabloCorsas.
Aber die schmieren schon. Na ja.
Fürs erste Qualifying der Stocksport-Klasse Dunlop 208er aufgezogen und AP-Racing Beläge
statt der CRQ eingebaut (weniger Handkraft). Fahrwerk weiter angepasst und los.

Na ja nun reicht es wenigstens fürs hintere drittel von den 34 Startern (Platz 21).
Dann das Rennen ganz locker angegangen. Am Start auf 16 vorgefahren und dann wieder
im Rennverlauf auf 20 zurückgefallen. Na ja, ein gutes Training.
Witzig war, dass ab Samstag richtig Zuschauer da waren (ca. 300-400 pro Tag).
Mit Streckensprecher und all so ´nem Zeug. Was´n Spass. 

Rossi hat unterdessen noch eine Gruppe von Art-Motor instruiert
und auf das Sprintrennen verzichtet.

Aber das eigentliche Ziel war ja auch die GEC am Montag Nachmittag. Also am Sonntag wieder
neue Reifen (diesmal Supercorsas SC2) und Bremsbeläge (CRQ). Der Dunlop hinten war ratzfatz fertig und
ist nur noch gerutscht.
Die Zeiten lagen nun dauerhaft bei 1:55 tief, was uns schon ganz gut vorkam.
Im Qualifying für die GEC hat das zu Platz 12 von 34 Teams gereicht.

Rossi hat den LeMans-Start super gerannt/gefahren und hat seinen ersten 50min-Turn
super rum gebracht. Ich bin dann 40 min. ebenfalls problemlos gefahren und die Top10-Platzierung
war locker drin. Aber wie es der Herr so will platzt einem Konkurrenten
ende Start/Ziel der Motor und er rutscht auf seinem eigenen Öl spektakulär ins Oval hinaus.
Der Rauch ist weithin sichtbar. Rossi kommt kurz dahinter durch, sieht aber nur gelbe
Fahnen und kein Öl. Die Abendsonne erschwert hier die Sicht enorm. 1 Runde später ist
immer noch keine Ölflagge draussen uns Rossi crasht ebenfalls auf des Konkurrenten Öl.
Er verfeinert die Einlage noch damit, dass er einen riesigen Styroporpoller in der Mitte
mit einen höllischen Schlag spaltet und dann im Oval austrudelt (Rider OK, wie es so schön heist).
Gesamtstrecke der Rutschpartie locker 250 Meter.
Ich hüpfe derweil wie irr in der Boxengasse herum, weil ich den Transponder haben will
zum weiterfahren. Aber der Abschleppdienst holt meinen havarierten Kollegen nicht ab.
also rennt Rossi wagemutig an den Rand der Zielkurve und wirft den Transponder in hohem
bogen über die Piste. Unser Helfer sammelt das Ding ein und ich will los.
Aber Ende. Boxengasse rot, Rennabbruch.
Nach Begutachtung der havarierten Maschine entscheiden wir uns nicht wieder
anzutreten. Der Schaden ist in 1 1/2 Stunden nicht zu reparieren.

Zum Schluss haben wir dann alle geholfen das Team der Gebrüder Seidel mit ihrer R6
heil "nach Haus" zu bringen und sind dann nach Rennende (19:00 Uhr) wieder ins Schwaben-
land getuckert (Ankunft 3:30 Uhr heute morgen).

Insgesamt also vier schöne Tage am EuroSpeedway mit Höhen und Tiefen.


Lausitzring 25.05.03 1. DLM-Lauf 2003

Nach dem unglücklichen ausgefallenen Lauf zur DLM in Val de Vienne
hat am 25.05.03 nun der 1. Lauf zur DLM am Lausitzring stattgefunden.
Im Rahmen der Veranstaltung von Speer-Racing hat sich die Just-Racing Crew
und das kleine, aber feine Teilnehmerteam sehr wohl gefühlt.
Da das Team-Blue nur mit kleiner Mannschaft angereist war und ein befreundeter
Fahrer ausfiel wurden wie schon in Brünn 2 Teams gebildet. Igelsbacher/Hohmann (DLC)
und Rossberger/Kress (DLM). Bei sehr heissen 30°C war vor allem eine gute
Kondition und viel Wasser gefragt.
Ein guter Tip war es, kurz vor dem Wechsel 1 Liter Wasser hinten in die Kombi zu schütten
Das sorgte für angenehme Kühlung auf den ersten 10 Runden eines Turns.
der Rennverlauf war an sich unspektakulär. Keine Unfälle/Ausfälle waren zu beklagen.
Bis 15 Minuten vor Schluss lagen Igelsbacher/Hohmann auf Platz 1 und Rossberger/Kress auf Platz 2. Schlussfahrer Thilo Kress musste dann nochmal unplanmäßig zur Box und verlor
so den 2. Platz und kam mit 15 Sekunden Rückstand auf Platz 3 liegend ins Ziel.
Interessant war, dass die Teams von Platz 2-4 in einer Runde ankamen (119 gefahrene Runden in 4 Stunden). Igelsbacher/Hohmann behielten den 1. Platz sehr verdient bei.

Wir badanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Unterstützung
Durch die Fa. Klaus Bongartz mit Material (Gabelbrücke/Lenker)

Und nun freuen wir uns auf den nächsten Lauf in Magny Cours.

Renntraining 4-h-Rennen Brünn / Tschechien am 18-21.04.03

Über Ostern haben Sich die Team-Blue-Racing Fahrer Harald Rossberger / Matthias Hohmann
und Thilo Kress in Brünn ein Training gegönnt, um nicht aus der Übung zu kommen. Samstags
ein Sprintrennen und Sonntags war auch noch ein 4-h-Rennen angesetzt, das natürlich sehr willkommen war.
Das Training zum Sprint in 4 Klassen war ziemlich verregnet und die meisten Fahrer sind mit Regenreifen
die besten Zeiten gefahren. Für Matthias und Rossi reichte es zu Startreihe 2. Thilo war bei den 600ern
auf Platz 4 in Reihe 1. Die Sprintrennen wurden dann am Samstag auf abtrocknender Piste ausgetragen.
Die schwierigen Verhältnisse wurden aber trotzdem von allen gemeistert und es reichte für vorderste
Plätze, ausser bei Thilo, der abgeschlagen ins Mittelfeld zurückfiel. Rossi hatte beim Wettergott regen
erbeten, wurde aber leider nicht erhört.
Für den Sonntag wurde beschlossen, das 4-h-Rennen mit 2 Teams zu bestreiten.
Rossi/Matthias (beide R1) und Thilo/Jürg (ein befreundeter Fahrer) auf Yamaha T.Cat 600/GSX-R 750.
Alle Klassen starteten zur selben Zeit (Sonntag 9:00Uhr). Damit war ein Starterfeld von
beeindruckenden 49 Teams angetreten. Der LeMans-Start verlief spektakulär !
Gestartet auf Pos. 40 und 41 (mangels Quali-Zeiten) arbeiteten sich die Startfahrer
Matthias und Jürg innerhalb weniger Runden auf die Plätze 1 und 6 nach vorn. Beeindruckender
geht es kaum. Diese Plätze konnten im weiteren Verlauf des Rennens auch mit wenigen
Positionswechseln gehalten werden. Nach knapp 1 Stunde kam es zu einem Einsatz des
Safety-Cars, da eine Maschine ein improvisiertes Osterfeuer abbrannte und die
hervorragend arbeitende Streckensicherung / Feuerwehr den Schrott beiseite räumen
musste (Es wurde niemand ernsthaft verletzt!). Der Einsatz des Safety-Cars konnte von
Jürg/Thilo zu einem Fahrerwechsel ohne Zeitverlust genutzt werden.
Im Laufe des weiteren Geschehens hatten Rossi und Thilo mit Materialdefekten zu kämpfen.
Rossi hatte ein Loch im Abgasrohr und fuhr ab da einen echt "heissen Stiefel", der auch
zu entsprechend guten Rundenzeiten führte. Bei Thilo´s Thundercat riss der Auspuffträger
in Turn 2 und musste mit viel Draht geschient werden. Matthias konnte mit seiner
neuen R1 ohne Probleme über die Distanz gehen und auch Jürg zeigte einen sehr
beeindruckenden Endspurt.
Nach Ablauf der 4 Stunden waren 45 Teams im Ziel. Davon Rossi/Matthias auf Gesamt-Platz 1
und Thilo/Jürg auf Gesamt-Platz 6. Nach Auflösung in die Wertungsklassen erreichten
damit Rossi/Matthias Platz 1 und Thilo/Jürg Platz 4. Nach der obligatorischen Siegfeier,
die etwas kleiner ausfiel, da am Montag ja auch noch gefahren wurde, kam noch eine echte Mutprobe.
Ein Renngespann einer schweizer Mannschaft hatte geladen, als Beifahrer das Leben
eines "Schmiermaxe" kennenzulernen. Mutig haben wir auch das ausprobiert und gelernt,
dass diesen Teams höchster Respekt entgegenzubringen ist. Ein wahrer Kraftakt ist nötig,
sich auf solch einem Gespann festzuhalten, selbst wenn der Fahrer nur "halbgas" gibt.

Fazit: ein tolles Trainingswochenende (Lob an den Veranstalter Racing-Team-Nord)
mit vielen Pokalen und ohne Stürze. So soll es weitergehen.

1. Lauf zur DLM Val de Vienne / Frankreich am 28-30.04.03

Der Lauf ist Ausgefallen !!!!!!!!

Die Strecke wurde bei Bauarbeiten durch die Baufirma beschädigt und konnte nicht repariert
werden. Ein Rennen auf der kleinen Anbindung (1,7 km wurde von den Fahrern abgelehnt).
Weiteres ist noch unklar.

Damit die Anreise nicht umsonst war ist das Team-Blue nach Ledenon zu Doc. Scholl umgezogen
und hat dort 2 Tage trainiert.

5. und 6. Lauf zur DLM am Pannonia-Ring / Ungarn am 4. und 5.8.2001

Zum erstenmal dieses Jahr verlässlich gutes Wetter bei einem DLM-Wochenende.
Na wenn das kein gutes Omen ist. Tja, war es aber nicht ganz.
Im Training rechtsrum hat alles noch ganz gut ausgesehen. Startplatz
im hinteren Mittelfeld. OK, es war schon besser, aber das Rennen ist lang.
In der Klasse 1 waren sowieso nur 5 Teams angereist. Also los.
Nach verschiedenen Ausfällen lagen wir dann an Platz 3 der Klasse
(von 3 verbliebenen) und kämpften uns mit Gregor und Ralf als Fahrern so durch.
Dann der Knall. Gregor kommt im die Kurve vor Start/Ziel und verliert bei
hohem Tempo die Kontrolle über das Hinterrad. Zum Glück nur leichte Verletzungen
bei Gregor und eine ramponierte R1. Aber die Boxenmannschaft ist ja bekanntlich
erfinderisch und hat das Motorrad in einer Stunde wieder zusammengeflickt.
Verkleidung, Lenkerstummel, Auspuff, Heckteil.... alles in einer Klebebandorgie
und mit Glasfaser wieder klargekriegt. Tja und damit zum Ende Platz 3 erreicht.
Auch das gibt Punkte.
So, für linksrum am Sonntag hat die Mannschaft weitergearbeitet und das Motorrad
wieder aufgearbeitet. Das Training lief soweit ganz gut, nur Gregor, der eigentlich
mit Ralf Henning fahren sollte konnte wegen der Sturzfolgen nicht mehr fahren.
Was nun ? Thilo hat sich dann breit schlagen lassen ein paar Runden zu drehen, damit
die Fahrerwechsel klar gehen. Bei nur 4 gemeldeten Startern in Klasse 1 war ja wieder
mit einem guten Ergebnis zu rechnen. Aber nein, es kam wieder anders.
Ralf stürzte nach weniger als der Hälfte des Rennens. Wieder die linke Seite.
Also Panzerbandmassaker die zweite. 100 m Klebeband, Kabelbinder, Glasfaser
und Kaltmetall für den durchgeschliffenen LiMa-Deckel machten das `Ding´ wieder
fahrbereit. Wir fragen demnächst bei TESA nach einem Sponsorvertrag.
So sind wir wieder im Ziel gewesen und haben einen 3. Platz abgestaubt.
Schade, dass wir ein Ergebnis streichen müssen.
Die R1 haben wir übrigens entgegen anderslautender Gerüchte nicht in der gelben Tonne entsorgt !

So, Saison zuende. 3. Gesamtrang in Klasse 1.

Mal sehen was nächstes Jahr passiert.

Und natürlich Gratulation an die Gesamtsieger ABBCO Team Kettenfett zur 3. Meisterschaft in Folge.

4. Lauf zur DLM 2001 am 08.07.01 in Magny Cours

Die Anreise war ja ein echtes Abenteuer. Das Ende der Welt kann nicht weit
entfernt sein. Für die letzten 130km ab der Autobahn haben wir fast so lange
gebraucht, wie für den Rest.
Die Strecke sah im Fernsehen am Wochenende davor viel größer aus.
Gut, zur Sache. Das Wetter war ja wieder mal durchwachsen. EIn richtiges
Regenrennen ohne Trockenheit hatte sich Rossi gewünscht. War aber nix. Nur
ein Schauer in der Mitte des Rennens hat ein paar Kollegen abgeräumt. Auch
Rossi musste mal in den Kies. Ralf hat wie immer eine gute Leistung gezeigt.
Der Hit aber war Gregor. Das war sein bestes Rennen, seit ich (Autor) beim
Team-Blue bin. Die R1 hat wieder mal einen ganzen Haufen Öl verbraucht.
Bald brauchen wir ´nen neuen Motor oder ´ne GSXR. So sind wir halt wieder mal
fünfte geworden. Scheint unser Level zu sein in der DLM.

3. Lauf zur DLM 2001 am 10.06.01 in Brünn

Alles zu den Kapriolen in Brünn steht in dem Zeitungsartikel auf der Presseseite.
Schaut doch da mal rein.

2. Lauf zur DLM 2001 am 27.06.01 in Hockenheim

Also, bei uns auf der Hausstrecke konnten wir bis jetzt noch nicht viel reissen.
Letztes mal ist das Biest einfach nict geradeaus gefahren. Aber das sollte diesmal
anders werden. Das nigelnagelneue Sauerfahrwerk soll die gewünschte Hoch-
geschwindugkeitsstabilität bringen. Aber so ganz der Renner wars dann nun doch nicht.
Unsere Kiste will halt nicht so ganz ruhig werden. Rossi hat da weniger Problem,
als Greg. Na, ja, ist halt auch ein Unterschied in Größe und Gewicht.
beim Rennen gab´s nix spektakuläres. Ist einfach so durchgerutscht.
Punkte gesammelt und weiter. Immer ankommen ist ja unser Motto.

1. Lauf zur DLM 2001 15.04-16.04.2001 am Lausitzring

In der Nacht zum 15.04 haben wir das Team-Blue von Hockenheim in die Lausitz verlegt,
da pünktlich um 9:00 Uhr am Morgen des 15.04 die technische Abnahme zum 1.DLM-
Lauf avisiert war. Das erste Training konnte auch pünktlich in stömendem Regen
absolviert werden. Harald freute sich nach dem ebenfalls nassen Zeittraining
(2.Platz gesamt, 1.Platz in der Klasse DLM1) diebisch auf ein Regenrennen, denn so wären
die Chancen sehr hoch gewesen ganz vorn dabei zu sein. Leider kommt es anders als
man denkt. Nach einigen Verzögerungen wurde am Ostermontag das auf drei Stunden
verkürzte Rennen bei Trockenheit gestartet. Eines der Gespanne hatte im Rennen vorher
ein über 1 km lange Ölspur auf der Strecke verteilt und die anschliessende
Massenkehrveranstaltung, bei der sich fast alle Teams beteiligten dauerte eine Weile.
Ehrensache, dass wir auch mitgekehrt haben. Bis in den letzten Minuten vor dem Start
waren bei fast allen Teams immer wieder die Räder gewechselt worden, da immer
wieder Schauer die Strecke bewässerten. Nach gelungenem Start von Harald,
der zu Beginn sogar Führungsarbeit leistete hoffte das gesamte Team auf einen
Podestplatz. Die Träume platzte jedoch vorzeitig nach einem Sturz im
zweiten Turn von Harald (Reifendruckverlust, Ursache bisher nicht geklärt).
Da konnte Ralf als zweiter Fahrer trotz beherztem Einsatz auch nichts mehr ausrichten.
Die erforderlichen Reparaturen wurden von der Boxen-Crew in 15 Minuten
durchgeführt und das Rennen konnte fortgesetz werden, jedoch mit nun schon 10 Runden
Rückstand. Leider waren mit diesem Rückstand alle Chancen dahin und der sechste Platz in
der Klasse 1, von sechs Teams im Ziel konnte auch niemanden wirklich begeistern.
Aber es gab wenigstens ein paar Pünktchen.

Gewonnen hat einmal mehr das Team Kettenfett. Wir gratulieren !

1000 km Hockenheim am 14.04.2001

Der traditionelle Saisonauftakt in Hockenheim am Ostersamstag fand in diesem Jahr auch
unter der Beteiligung des Team-Blue statt. Gregor Zeiger und Ralf Lill gingen mit der
Startnummer 24 in die Dauerprüfung auf 138 Runden auf dem großen Kurs.
Die Betreuung in der Box übernahmen, wie schon aus dem letzten Jahr das gewohnte Team.
Das Wetter war für Ostern viel zu kalt, saukalt, wenigstens jedoch trocken.
Leider gab es viele Stürze, von denen das Team-Blue jedoch verschont blieb und in deren Folge
die geforderte Rundenzahl auf 128 reduziert wurde.
Unspektakulär wurde Runde um Runde abgespult und die Dauerprüfung haben wir als drittes
Team beendet werden. Im Parc Fermé stellte sich heraus, dass das Motorrad etwas
mehr Öl konsumiert hatte, als gedacht und der Minimalstand erreicht war. Kein gutes Omen
für den folgenden 10-Runden Sprint. Ralf ging nach langen Diskussionen doch an
den Start zum Sprint und prompt leuchtete die Ölwarnlampe nach der Einführungsrunde auf.
Beim Start sind dann natürlich viele Plätze verloren gegangen, die in den 10 Runden
gerade von den beiden Fahrern wieder wettgemacht wurden. Und so
reichte es nur zu Platz 22. Als Test für den 1. DLM-Lauf am 16.04 auf dem Lausitzring war der Einsatz sehr
gelungen.

Erstes Training im Jahr 2001 in Ledenon

Gregor und Ralf nahmen in der ersten Märzwoche
das Training in Ledenon auf und testen unsere R1 mit dem
nigel-nagel-neuen Sauerfahrwerk.

5. und letzter Lauf zur DLM in Oschersleben am 07.10.2000

Nicht weit etfernt von der Lausitz nun also der Saisonabschluß.
Wettermäßig sah es ja bescheiden aus. Aber wenigsten im
Zeittraining gab es eine trockene Piste.
Ganz anders der Samstag. Renntag. Morgens schon kalt, trüb und Regen.
Wir hatten zum Glück genügend Felgen zur Auswahl und alles
mögliche an Reifen montiert. Aber schon um 10:00 Uhr war zu sehen, dass
das eine ganz feuchte Geschichte wird. Also Regenreifen.
Was sich dann nach dem Start in den sieben Stunden abgespielt hat war
echt Achterbahn. Gleich zu Beginn des Rennens einige Stürze und viel
Arbeit für die Mechaniker. Dann insgesamt 4-mal das Pace-Car auf der
Strecke. Wir wollten es ganz schlau anstellen und in der Pace-Car-Phase
Reifen wechseln, damit wir nur eine statt 2 Runden verlieren. Leider
hat der Pannenstop so lange gedauert, dass wir auch so eine weitere Runde
verloren haben. Rossi hatte auch einen kleineren Ausritt ins Grün
der Magdeburger Börde, damit unsere R1 auch so braun und glitschig ist
wie viele andere Moppeds auch. Gregor hat wieder mal unter Beweis
gestellt, dass seine Runde Fahrweise bei diesem Wetter immer
eine Bank ist und in jedem seiner Turns eine ruhige, kostante Fahrt
ohne Fehler gezeigt. Stefan hatte etwas Probleme mit der Sicht und der
Strecke, hat letzlich aber auch alles heil gelassen und zu einem 4. Platz
in der Klasse 1 beigetragen.
Nach der Siegerehrung gab es massig Freibier und in Box 17 (Team Kettenfett?)
gab´s richtig scharfe Musi und ´ne geile Fete.
Der Schreiber dieser Zeilen hat sich aber gegen 0:30 Uhr vom Fest verabschiedet,
um nach einer 600 km - Fahrt am Sonntag Morgen
noch den Bericht hier schreiben zu können.

Jetzt schaun wir mal, was nächstes Jahr kommt.

4. Lauf zur DLM auf dem Lausitzring am 28.09.2000

Lausitzring, das unbekannte Ding. Und wir dürfen einen Monat nach der

Eröffnung hin. Zum Glück ist es uns besser ergangen als der DTM,

die ja leider im Regen versunken sind. Imposant die ganze Anlage.

Besser lässt sich eine moderne Strecke wohl nicht gestalten. Leider

gab es nur an wenigen Stomkästen im Fahrerlager auch wirklich Strom. Das

Gerücht ging um, es hätte jemand eine Leitung angebohrt.

Es gab nichts besonderes im Training. Die R1 lief perfekt, jetzt mit einem

Dynojet-Vergaserkit. Damit werden dann vielleicht die Serienmäßig angegebenen

150 Pferde frei. Wer weiss. Auf jeden Fall sind die Trinkgewohnheiten

nun etwas gesitteter. Die 14 Liter in Hockenheim waren ja schlimm.

Der Start von Rossi war gar nicht schlecht. Leider gab es gleich in der

zweiten Runde ein Problem beim Ausbremsversuch und Rossi testete

gleich mal die 5,7 % Neigung der ersten Trioval-Kurve. Puh, Schreck.

Aber nix passiert, nur die Platzierung hinüber. Der Rest der 4 Stunden wurde

von allen dann mehr oder weniger routinemäßig abgespult. Insgesamt hat es aber

nur zu Platz 8 gereicht. Aber wir sind wieder ohne technische Probleme

und Sturz angekommen und das zählt.

Jetzt noch Oscherleben heil über die Bühne bringen!

3. Lauf zur DLM in Hockenheim am 07.09.2000

Als Gesamt-vierte in der Klasse DLM1 machten wir uns also auf

zu unserem Heimrennen in Hockenheim. Die Wetterprognose war

etwas unschön geraten und wir haben uns auf ein paar feuchte Tage

eingestellt. So kams dann auch. Regenschauer im freien Training.

Das führte dann auch bei den sehr engagiert fahrenden Teilnehmern

zu einer teuren Sturzserie, von der auch das Team-Blue nicht verschont blieb.

Gregor legte im Linksknick der ersten Schikane etwas zu früh Gas an

und landete prompt in der grünen Wiese.

Fazit der Aktion : Kombi hin, Lima-Deckel durchgeschliffen, Gabel verbogen

und Verkleidungsschrott.

Also hiess es Schrauben. Bis zum Zeittraining musste ja das Motorrad wieder fahrbar sein.

Na, ja, viel Tape-Band und guter Wille nebst einem neuen Lima-Deckel haben dann doch noch

zu einem 6. Startplatz in der DLM1 gereicht. Gesamtstartplatz 18 von

41 war auch nicht ganz schlecht.

Den Mittwoch haben wir dann mit Schrauben verbracht. Die provisorische Geschichte

vom Zeittraining hätte im Rennen niemals gehalten. Irgendwann am späten

Mittwoch-Abend waren wir dann unserer Ansicht nach fertig. Probefahren war

allerdings nicht mehr möglich.

Donnerstag morgen, 8:00 Uhr. Warm-Up ist angesagt. Wetter nass, also umbauen auf

Regenbereifung. Rossi geht raus und kommt auf Start-Ziel kopfschüttelnd vorbei.

Irgendwas stimmt wohl nicht. Die R1 ist über 180 km/h nicht fahrbar. Irgendwas ist

am Vorderbau doch noch beschädigt.

9:30 Uhr : Es wird langsam Hektisch. Der Fehler ist noch nicht genau lokalisiert und um 13:00

Uhr ist das Rennen. Also bauen Manfred und Gregor wieder den Vorderbau auseinander

und Rossi und Thilo fahren nach Korb, um die R1 von Rossi zu holen,

falls mit der Team-Blue R1 nichts mehr geht.

Um 11:00 Uhr diagnostiziert Manfred ein defektes Kenkkopflager. Ein neues ist

jetzt natürlich nicht mehr zu bekommen, geschweige denn einzubauen.

Aber Manfred macht den Versuch, die Lagerschalen gegeneinander zu verdrehen,

damit vielleicht gefahren werden kann.

Unterdessen bin ich mit Rossi und der R1 um 12:30 Uhr wieder am Ring.

OK, es kann losgehen.

Rossi legt unseren ersten guten Start der Saison hin und kann sich bis auf Platz 3

vorarbeiten. Die Team-Blue R1 läuft geradeaus. Klasse.

Gregor steckt aber der Schrecken noch in den Knochen und der eine oder andere

blaue Fleck trägt auch nicht gerade zu entspanntem Fahren bei.

Also fallen wir wieder auf Rang 5 zurück. Das Ganze wiederholt sich mit

schöner Regelmäßigkeit nach jedem Fahrerwechsel. Gegen Ende des Rennens,

das wider erwarten trocken bleib, kam Rossi wild fuchtelnd in die Box zum letzten

Fahrerwechsel. Es fehlte Öl. In der Ostkurve brannte die rote Lampe.

Duch den längeren Boxenstop war Platz 3 natürlich endgültig hin und wir

landeten auf dem 5. Platz.

Alles in allem können wir aber sehr zufrieden sein, bei der ganzen Aktion

noch so ein Ergebnis. Und überraschender Weise liegen wir in der

Gesamtwertung DLM1 auf dem 2.Platz. Da sage noch einer,

dass sich Kontinuität nicht auszahlt. Jetzt ist das ganze Team natürlich

für die letzten beiden Läufe in der Lausitz und in Oschersleben

hoch motiviert.

Trainingsprogramm Hockenheim am 17.-18.07.2000

Damit wir mit optimalen Voraussetzungen auf den großen

Kurs in Hockenheim gehen können haben wir im Rahmen

eines Kawasaki-Renntrainings die Gelegenheit genutzt noch

an der Abstimmung zu feilen und einige Eindrücke von der Strecke

zu gewinnen. Mit der R1 sind wir am Ring gut motorisiert und

rechnen uns doch Chancen auf eine gute Platzierung aus.

Bei gutem Sommerwetter lief alles wie an der Schnur gezogen ab

und Gregor zeigte sich mit der Fahrwerksabstimmung zufrieden.

Einzig ein leichtes Pendel in der nähe der Höchstgeschwindigkeit

störte den guten Eindruck ein wenig.

In den folgenden Wochen hatte aber Manfred Gelegenheit die Maschine

nochmal von Grund auf zu checken. Dabei stellte sich auch heraus, dass

die Einstellung des Lekkopflagers nicht optimal war, was wohl zu besagtem Pendeln

geführt hat. So können wir also mit guter Stimmung zum Rennen antreten

 

2. Lauf zur DLM in Poznan (Polen) am 01.07.2000

Nach einer langen Anreise, die Fahrten zwischen 900 und

1300 km für die Teammitglieder bedeutete, waren Mensch und Material

gut angekommen. Die Streckenführung in Poznan ist rund und macht

sehr viel Spass. Leider ist der Belag sehr uneben und rissig.

Damit sind vor allem Fahrer und Fahrwerk gefordert gewesen.

Diesmal war das Programm an zwei Tagen zu absolvieren. Am Freitag

ausgiebiges Trainieren im freien Training, in dem auch einige

unterschiedliche Setups ausprobiert wurden. Am Samstag Vormittag

Zeittraining und von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr das DLM-Rennen.

27 Teams waren angereist, um sich dieser Aufgabe zu stellen.

Die Witterungsbedingungen waren sehr gemischt. Es war sehr frisch für die

Jahreszeit und hat immer wieder geregnet. Einzig in der Rennzeit

hatte der Himmel ein einsehen und bescherte den Teilnehmern ein

trockenes Rennen.

Das Team-Blue hat sich trotz Problemen bei den Boxenstops

beachtlich geschlagen und einen 11. Gesamtrang, sowie einen

4. Rang in der Klasse DLM1 erreicht.

Wie alle anderen Teams hatten wir uns entschieden mit nur 1. Satz Reifen

das komplette Rennen zu bestreiten. nach dem 3. von 5 Stops war jedoch klar,

dass vor allem der Hinterreifen bis zur letzten Gummilage halten müsste.

Und es hat gereicht.

Nach diesem Lauf kommt nun eine längere Pause bis es in der ersten

Septemberwoche in Hockenheim auf den großen Kurs geht. Bis dahin

werden wir noch in Hockenheim trainieren und einige Verbesserung

an der Ausrüstung vornehmen.

  1. Lauf zur DLM in Brünn am 18.06.2000

Zum ersten Lauf war das Team am Mittwoch und Donnerstag

angereist. Die Fahrt war lang, aber unproblematisch. 3 Transporter,

2 Wohnwagen und 2 PKW bildeten das Lager für die 5 Tage.

Im freien Training haben sich Stefan Kempf und Gregor Zeiger

auf die Grand Prix Strecke eingestimmt. Harald Rossberger kannte

die Strecke schon aus den Jahren zuvor recht gut und nutzte nur die

freien Trainings der DLM zum testen. An der Abstimmung des

Fahrwerks wurde etwas gefeilt, der Motor hat gut funktioniert.

Reifentechnisch hat sich das Team auf Michelin Pilot verlassen.

Im Training und im Zeittraining wurden verschiedene Pilot Sport und

Pilot Race verwendet und zum Rennen angefahren. Im Zeittraining wurde

die Race - Mischung verwendet. Für das Rennen hat sich das Team für

Pilot Sport entschieden, um zwei Reifenwechsel zu vermeiden. So wurde auch nur

in der Mitte des Rennens einmal das Hinterrad gewechselt und nach gut 6 Stunden

Das Vorderrad gegen einen Pilot Sport getauscht.

Das Wetter war trocken und frühsommerlich. Nicht zu heiss, also ideal zum

fahren, nicht zu anstrengend und Kräfteraubend.

Um 10:00 Uhr am Sonntag stellten sich also 35 Teams zum Le-Mans Start bereit.

Unser Startplatz war der 25. Damit konnte sich das Team angesichts des starken

Fahrerfeldes zufrieden geben. Also ging es nach geglücktem Start auf die 8 Stunden Distanz.

Die erforderlichen 11 Stops verliefen dank eines gut funktionierenden Boxen-Teams

ohne Probleme und in sehr kurzer Zeit. Leider war unser Top-Mechaniker

Manix durch eine Grippe ausser Gefecht gesetzt, was den Rest der Mannschaft um so mehr

forderte.

Die 3 Fahrer wechselten jeweils hintereinander die Plätze auf der harten R1-Bank

und gaben dem Motorrad die Sporen. Durch umsichtige Fahrweise und Konzentration

ereilte uns nicht das Schicksal einiger anderer, die ins Kiesbett mussten, was zum Teil

längere Boxenstops nach sich zog.

Erwartungsgemäß setzten sich einige Teams bereits frühzeitig ab und erreichten bis zu 200 Runden

auf der Distanz. Das Team - Blue erkämpfte sich zu guter Letzt einen 22. Platz in der

Gesamtwertung sowie den 9.Platz in der Wertung DLM1 (Motorräder über 750 ccm).

Insgesamt wurden über die Distanz 100 l Kraftstoff sowie 3 Reifen verbraucht.

Auch galt es Schmierstoff nachzufüllen und die Kette zu schmieren.

Es war alles in allem ein sehr gelungener Start in die Saison 2000.

Auf den kommenden Strecken schauen wir noch weiter nach vorn

und freuen uns schon auf den 2. Lauf in Poznan (Posen) am letzten Juni-

Wochenende.

Wenn die Fotografen ihre Arbeit gemacht haben werden wir hier auch noch die besten

Schnappschüsse aus Brünn präsentieren.

Stefan und Gregor fanden in April die Zeit ein verlängertes Wochenende in Spanien zu

trainieren. Hier ergab sich die Gelegenheit ausführlich das Verhalten das

Motorrads mit verschiedenen Fahrern kennenzulernen.

Erste Tests in Spanien (Valencia) durchgeführt. Unser Fahrer Harald Roßberger

befand sich vom 26.12.1999 bis 04.01.2000 in Valencia,

um erste Fahrtests und Testrennen mit unserer R1 auf der neuen Strecke duchzuführen.

Alles lief zur vollsten Zufriedenheit und es war auch (fast) kein Schaden

an Mensch und Maschine zu beklagen.

Im nachfolgenden Bild sehen wir Harald mit einem Kollegen,

der auch schon im Eurocup ´99 zu den Gegnern zählte.

Solch ein Sparring in knapp 2 Wochen auf der Strecke bereitet schon sehr

gut auf die ersten Frühjahrstests vor, bei denen das ganze Team wieder

gefordert wird.

 

Bild : Harald mit der R1 und Ralf mit

einer CBR99 RR im EuroCup -Trimm


Copyright 1999 - 2003 Thilo Kress